Jusos Celle

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Alexander Pape

Vorsitzender der
Jusos im Unterbezirk Celle
info@jusos-celle.de

Wechsel an der Spitze der Celler Jusos: Alexander Pape übernimmt den Juso-Vorsitz von Yannick Tahn

Bei der außerordentlichen Unterbezirkskonferenz der Celler Jungsozialist*innen am vergangenen Freitag im Lisa-Korspeter-Haus wurde Alexander Pape aus Nienhagen einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Pape studiert Politikwissenschaft und engagiert sich in der Kommunalpolitik in seiner Heimatgemeinde. Seit Februar 2019 war er bereits stellvertretender Juso-Vorsitzender. Gemeinsam mit seinen Stellvertreter*innen Leonie Bär und Yannis Naumann möchte Pape die politische Arbeit in den örtlichen Gremien vertiefen. Er möchte zudem daran festhalten, neue Mitglieder zu gewinnen. „Ein Erfolgsrezept hierfür wird eine noch intensivere Social-Media-Präsenz sein“, kündigte Pape in seiner Bewerbungsrede an.

Vor den Wahlen zog der bisherige Juso-Vorsitzende Yannick Tahn, der aufgrund eines Studiums im Ausland nicht erneut antritt, die politische Bilanz seiner fast dreijährigen Amtszeit: „Was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, hinterlasse ich nur schweren Herzens: Die 2016 wenig wahrnehmbaren und sehr eingefahrenen Celler Jusos konnten wir in kürzester Zeit in eine frische, aktive sowie öffentlich wirksame Jugendorganisation umwandeln. Heute sind wir Jusos ein ca. 25-köpfiger engagierter Kreis von jungen Menschen, Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden zwischen 15 und 35 Jahren.

Für uns stand immer an oberster Stelle, bei Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung ein Bewusstsein für die Celler Jugend zu schaffen. Besonders wirksam war hier unsere scharfe Kritik am Umgang der Verwaltung mit der Celler Jugend im Zuge der Rios-Weihnachtsfeier. Außerdem haben wir uns stark dafür eingesetzt, Celle für junge Menschen attraktiver zu machen. Bei Veranstaltungen mit dem Kreisschüler*innenrat, Fridays for Future, der Evangelischen Jugend und bei Podiumsdiskussionen haben wir mit der Celler Jugend diskutiert und zugehört, was sich in Celle ändern muss. Deswegen haben wir den Kreistag u.a. aufgefordert, zu beschließen, dass der Landkreis ein Anerkennungsfest für ehrenamtlich engagierte Jugendliche durchführt sowie den Klimanotstand ausruft. Unsere Schüler*innen AG sprach sich zudem öffentlich für die Einführung einer Oberstufe an der IGS aus. Im Schulterschluss mit den Gewerkschaftsjugenden drängten wir nicht nur auf eine zukunftsfähige Ausbildung, sondern stellten uns auch Rassismus, Islam- und Menschenfeindlichkeit entgegen – egal ob vor der niedersächsischen Staatsoper, in Winsen, Eschede oder auf dem Heeseplatz.

Innerparteilich ist es uns gelungen, in die Vorstände der Celler SPD zu gelangen, um selbst direkt auf die Kommunalpolitik einzuwirken. In kritischer Solidarität unterstützten wir unsere Partei zudem bei den Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen. Aufgrund des großen Interesses einiger Jusos orts- oder themenbezogener zu arbeiten, gründeten wir zwei örtliche Arbeitsgemeinschaften sowie eine Schüler*innen-AG.“

Die ebenfalls scheidende stellvertretende Juso-Vorsitzende, Sabrina Stieber, bedankte sich bei Tahn für seine Arbeit: „Yannick war der Motor der Erneuerung, bei ihm liefen die Fäden zusammen. Er hat die Jusos wieder zu einem einflussreichen Player in der Celler SPD und zum ersten politischen Ansprechpartner der Celler Jugend gemacht.“

„Nicht nur die Jusos, sondern alle in der Celler SPD werden Dich vermissen, lieber Yannick! Du bist Sozialdemokrat durch und durch und bist ein politisches Naturtalent. Für Deine Zeit im Ausland wünschen wir Dir alles Gute – und immer daran denken: Zuhause im Celler Land ist und bleibt es am schönsten – und für die SPD gibt es hier allerhand zu tun!“, würdigte Maximilian Schmidt, Vorsitzender der SPD im Landkreis Celle, Yannick Tahn zum Abschied. Tahn selbst zeigte sich von der Anerkennung gerührt und schloss nicht aus, nach seinem Master wieder nach Celle zurückzukehren.

Solidarität mit der „Sea Watch 3“ – den Geflüchteten und der ganzen Crew

Wie die Crew der „Sea-Watch 3“ und ihre Kapitänin Carola Rackete ihre eigene Freiheit aufs Spiel setzen, um anderer Menschen Leben zu retten, ist ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage. Sie und die Geflüchteten verdienen unsere volle Solidarität!

Nachdem die Geflüchteten nun von Bord gehen konnten, müssen sie vernünftig versorgt werden. Sie brauchen die Gewissheit, an einem Ort aufgenommen zu werden, der ihnen Schutz und Hilfe bietet!

Deswegen hat die Landeskonferenz der Jusos Niedersachsen heute auf unsere Initiative hin eine Resolution beschlossen. Mit dieser fordert sie die Niedersächsische Landesregierung einstimmig auf, sich dafür einzusetzen, die Geflüchteten der „Sea-Watch 3“ in Niedersachsen aufnehmen zu können.

#SeenotrettungistkeinVerbrechen #Solidarität

#FCKAfD

Kurz vor der Europawahl macht die AfD in Winsen Stimmung gegen Europa und verbreitet ihre rassistischen Ansichten. Alice Weidel spricht und wird von uns mit einem Pfeifkonzert empfangen. Keine Toleranz den Intoleranten! Gemeinsam für Vielfalt, Solidarität und Menschlichkeit!

#Nazisraus
#EuropaistunsereVerantwortung

Jusos erinnerten an die Opfer des Massakers vom 08. April 1945

Auch in diesem Jahr haben wir uns an der Gedenkfeier des SPD-Ortsvereins Celle beteiligt und der Opfer des Celler Massakers vom 08. April 1945 gedacht. In Erinnerung an das dunkelste Kapitel Celler Geschichte legte unser Vorsitzender Yannick Tahn einen Kranz am Mahnmal in den Triftanlagen nieder.


Wir schließen uns dem Bericht des SPD-Ortsvereins Celle zur Gedenkfeier an:

Bei der Gedenkfeier am gestrigen Nachmittag erinnerte der SPD-Ortsvereinsvorsitzende Dietrich Burggraf an die Schicksale der vielen unschuldigen Opfer, die von Celler*innen und NS-Einheiten gejagt und ermordet wurden. Der Zeitzeuge Martin Maerker, damals 15 Jahre alt, berichtete aus seinen Erinnerungen von diesem schrecklichen Tag. Horst Stehr stellte das Schicksal eines der Opfer vor. Gemeinsam mit der Stadtratsfraktion, den Jusos und der AG 60+ legte der Ortsverein Kränze am Mahnmal in den Triftanlagen nieder.

Die Gedenkfeier fand große Resonanz in der Zivilgesellschaft, bei Vereinen und Verbänden, Menschen, die für Toleranz gegenüber Jedermann und Jedefrau, für Freiheit, Menschlichkeit und demokratische Grundwerte, kurz für bunt statt braun eintreten. 120 Bürger*innen wohnten der Gedenkfeier bei.

Es ist immer wieder zu sagen: Es ist nicht möglich, Geschichte zu entmachten. Es gibt keine Gnade der späten Geburt. Die Geschichte holt uns immer wieder ein, nicht zuletzt in den heftigen Reflexen der Stammtische, der Rechtspopulisten, der alltäglichen Fremdenfeindlichkeit, des Antisemitismus und des Rassismus. Es ist die Geschichte unserer Großeltern und Urgroßeltern. Sie liegt über 70 Jahre zurück. Es ist unsere Geschichte. Und sie ist gegenwärtig. Ob wir wollen oder nicht. Leid lässt sich nicht aufrechnen. Über Schuld richten wir Jüngeren zwei Generationen später nicht. Das ist historisch entschieden. Unsere Aufgabe ist und bleibt jedoch, nach vorwärts zu erinnern.

Ereignisse wie das Celler Massaker müssen uns auf ewig Mahnung sein:

Es war schrecklich. Am 8. April 1945. Und an den folgenden Tagen.

Der Celler Bahnhof wird von alliierten Streitkräften bombardiert. Getroffen wird auch ein Güterzug, der als Räumungstransport über 4000 Häftlinge aus Außenlagern des KZ Neuengamme in das Inferno Bergen-Belsens bringen soll. In ihm zusammengepfercht: Menschen. Kinder, Frauen und Männer ohne nennenswerte Versorgung. Es gibt unzählige Opfer. Die Wachmannschaften türmen und die Überlebenden befreien sich. Auf der Suche nach Schutz und Nahrung flüchten sie in die umliegenden Kleingärten und ins Neustädter Holz. Ohne Ortskenntnis, krank und entkräftet.
Wenige Stunden später sammelt der Oberbürgermeister der Stadt „ehrbare“ Bürger*innen und fordert sie auf, zu ihren Jagdwaffen zu greifen. Unterstützt von Organisationen des NS-Regimes, der Polizei, der SS, der Wehrmacht, des Volkssturms und der Hitler-Jugend wird eine erbarmungslose Menschenjagd durchgeführt, der mehrere hundert Menschen hilflos zum Opfer fallen.

Sie durchkämmen das Neustädter Holz. Bis tief in die Nacht sind Schüsse und Schreie zu hören. Und an den folgenden Tagen auch. Am Schluss in Bergen Belsen: Von den 4000 Menschen des Transportes überleben 1500 bis zum Eintreffen der Alliierten. 170 von ihnen wurden vor Ort hier ermordet. Das sind die schrecklichen Fakten.
Aber es geht nicht allein um Opferzahlen. Jahrzehnte lang wurde alles verschwiegen. Erst seit Anfang der 8oer-Jahre hat sich eine Bürgerinitiative der Geschichte des Massakers angenommen. In den 90er- Jahren wurde das Denkmal in der Trift errichtet. Schamhaft platt, unkenntlich, aus der Entfernung nicht wahrzunehmen, während die Kriegerdenkmale hier in der Triftanlage weithin sichtbar sind.

Es ist sehr zu begrüßen, dass neben dem Mahnmal nun eine gut sichtbare Informationstafel errichtet wurde – und damit die langjährige Initiative des SPD-Ortsvereins und der SPD-Stadtratsfraktion umgesetzt wurde.

3,2,1… Los

Beim Celler Wasa-Lauf sind wir nicht nur die 10 km gelaufen. Wir haben auch fleißig Läufer*innenbetreuung gemacht. Props an die Jusos im Bezirk Hannover. Ihr wart sehr sportlich!

#freecoffee #freehugs


Celler Jusos treffen am Weltfrauentag Soldatin Nariman Hammouti-Reinke

Passend zum Weltfrauentag waren wir Jusos aus dem Unterbezirk Celle Freitag bei der Veranstaltung der SPD-Nienhagen, die zum Thema Frauen in heutigen Berufen eingeladen hatte.

Sowohl unsere Bundestagsabgeordnete Kirsten Lühmann, als auch Nariman Hammouti-Reinke als Bundeswehrsoldatin und Vorsitzende des Vereins Deutscher.Soldat.e.V erzählten ihre eigenen Geschichten wie sie in ihrer Anfangszeit als Frauen in hauptsächlich von Männer dominierten Berufen wahrgenommen wurden und sprachen die auch noch heute bestehenden unterschiedlichen Lohnverhältnisse von Männern und Frauen an.
Daran muss sich in Zukunft etwas ändern und wir Jusos als feministische Jugendorganisation setzen uns besonders für die berufliche und soziale Gleichstellung von Frauen und Männern ein!

Alle Beiträge:

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