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Wechsel an der Spitze der Celler Jusos: Alexander Pape übernimmt den Juso-Vorsitz von Yannick Tahn

Bei der außerordentlichen Unterbezirkskonferenz der Celler Jungsozialist*innen am vergangenen Freitag im Lisa-Korspeter-Haus wurde Alexander Pape aus Nienhagen einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Pape studiert Politikwissenschaft und engagiert sich in der Kommunalpolitik in seiner Heimatgemeinde. Seit Februar 2019 war er bereits stellvertretender Juso-Vorsitzender. Gemeinsam mit seinen Stellvertreter*innen Leonie Bär und Yannis Naumann möchte Pape die politische Arbeit in den örtlichen Gremien vertiefen. Er möchte zudem daran festhalten, neue Mitglieder zu gewinnen. „Ein Erfolgsrezept hierfür wird eine noch intensivere Social-Media-Präsenz sein“, kündigte Pape in seiner Bewerbungsrede an.

Vor den Wahlen zog der bisherige Juso-Vorsitzende Yannick Tahn, der aufgrund eines Studiums im Ausland nicht erneut antritt, die politische Bilanz seiner fast dreijährigen Amtszeit: „Was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, hinterlasse ich nur schweren Herzens: Die 2016 wenig wahrnehmbaren und sehr eingefahrenen Celler Jusos konnten wir in kürzester Zeit in eine frische, aktive sowie öffentlich wirksame Jugendorganisation umwandeln. Heute sind wir Jusos ein ca. 25-köpfiger engagierter Kreis von jungen Menschen, Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden zwischen 15 und 35 Jahren.

Für uns stand immer an oberster Stelle, bei Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung ein Bewusstsein für die Celler Jugend zu schaffen. Besonders wirksam war hier unsere scharfe Kritik am Umgang der Verwaltung mit der Celler Jugend im Zuge der Rios-Weihnachtsfeier. Außerdem haben wir uns stark dafür eingesetzt, Celle für junge Menschen attraktiver zu machen. Bei Veranstaltungen mit dem Kreisschüler*innenrat, Fridays for Future, der Evangelischen Jugend und bei Podiumsdiskussionen haben wir mit der Celler Jugend diskutiert und zugehört, was sich in Celle ändern muss. Deswegen haben wir den Kreistag u.a. aufgefordert, zu beschließen, dass der Landkreis ein Anerkennungsfest für ehrenamtlich engagierte Jugendliche durchführt sowie den Klimanotstand ausruft. Unsere Schüler*innen AG sprach sich zudem öffentlich für die Einführung einer Oberstufe an der IGS aus. Im Schulterschluss mit den Gewerkschaftsjugenden drängten wir nicht nur auf eine zukunftsfähige Ausbildung, sondern stellten uns auch Rassismus, Islam- und Menschenfeindlichkeit entgegen – egal ob vor der niedersächsischen Staatsoper, in Winsen, Eschede oder auf dem Heeseplatz.

Innerparteilich ist es uns gelungen, in die Vorstände der Celler SPD zu gelangen, um selbst direkt auf die Kommunalpolitik einzuwirken. In kritischer Solidarität unterstützten wir unsere Partei zudem bei den Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen. Aufgrund des großen Interesses einiger Jusos orts- oder themenbezogener zu arbeiten, gründeten wir zwei örtliche Arbeitsgemeinschaften sowie eine Schüler*innen-AG.“

Die ebenfalls scheidende stellvertretende Juso-Vorsitzende, Sabrina Stieber, bedankte sich bei Tahn für seine Arbeit: „Yannick war der Motor der Erneuerung, bei ihm liefen die Fäden zusammen. Er hat die Jusos wieder zu einem einflussreichen Player in der Celler SPD und zum ersten politischen Ansprechpartner der Celler Jugend gemacht.“

„Nicht nur die Jusos, sondern alle in der Celler SPD werden Dich vermissen, lieber Yannick! Du bist Sozialdemokrat durch und durch und bist ein politisches Naturtalent. Für Deine Zeit im Ausland wünschen wir Dir alles Gute – und immer daran denken: Zuhause im Celler Land ist und bleibt es am schönsten – und für die SPD gibt es hier allerhand zu tun!“, würdigte Maximilian Schmidt, Vorsitzender der SPD im Landkreis Celle, Yannick Tahn zum Abschied. Tahn selbst zeigte sich von der Anerkennung gerührt und schloss nicht aus, nach seinem Master wieder nach Celle zurückzukehren.

„Solidarität mit der „Sea-Watch 3“

Die Situation der Geflüchteten, die mehr als 2 Wochen auf dem Rettungsboot „Sea-Watch 3“ festgehalten wurden und der Umgang mit der Kapitänin Carola Rackete bewegen aktuell die Öffentlichkeit.

„Wie die Crew der „Sea-Watch 3“ und ihre Kapitänin Carola Rackete ihre eigene Freiheit aufs Spiel setzen, um anderer Menschen Leben zu retten, ist ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage. Sie und die Geflüchteten verdienen unsere volle Solidarität.“ erklärt Yannick Tahn, Vorsitzender der Celler Jusos. „Nachdem die Geflüchteten nun von Bord gehen konnten, müssen sie vernünftig versorgt werden. Sie brauchen die Gewissheit, an einem Ort aufgenommen zu werden, der ihnen Schutz und Hilfe bietet.“, führt Leonie Bär, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation aus. „Deswegen hat die Landeskonferenz der Jusos Niedersachsen heute auf unsere Initiative hin eine Resolution beschlossen. Mit dieser fordert sie die Niedersächsische Landesregierung einstimmig auf, sich dafür einzusetzen, die Geflüchteten der „Sea-Watch 3“ in Niedersachsen aufnehmen zu können.“, so Tahn weiter.

Der einstimmig beschlossene Initiativantrag im Wortlaut:

„Resolution: Solidarität mit der „Sea-Watch 3“
Am 12. Juni rettete die „Sea-Watch 3“ mit ihrer Crew das Leben von 53 Menschen in internationalem Gewässer vor der lybischen Küste und machte sich auf den Weg zum nächsten sicheren Hafen, Lampedusa.11 Menschen wurden aus medizinischen Gründen evakuiert, 40 andere mussten bis zum heutigen Morgen mehr als zwei Wochen bei unsagbar schlechten Bedingungen auf dem Schiff bleiben.

Zuvor war ein beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gestellter Eilantrag auf einstweiligen Rechtsschutz am 25. Juni abgelehnt worden. Infolge dessen und trotz des Verbots der italienischen Regierung, der drohenden Strafe in Höhe von 10.000€ – 50.000€, der möglichen Beschlagnahmung des Schiffs und einer drohenden Anklage hatte sich die „Sea-Watch 3“ in Richtung eines sicheren Hafens in Italien gemacht. Im Zuge dessen erklärte Italiens stellvertretender Ministerpräsident Matteo Salvini die Kapitänin der „Sea-Watch 3“, Carola Rackete, zur “Hauptfeindin”. Ihr droht ein Ermittlungsverfahren. Aktuell ist sie in Hausarrest genommen worden.
Für uns ist klar, dass Europa nicht weiter zusehen darf, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken. Wir Jusos solidarisieren uns daher mit der Crew und den Geflüchteten der „Sea-Watch 3“.

Als sozialdemokratisch regiertes Bundesland sollte Niedersachsen vorangehen und der Bundesregierung seine Bereitschaft zur Aufnahme der von der „Sea-Watch 3“ geretteten Geflüchteten aussprechen, so dass diese ohne Verzögerung erfolgen kann, nachdem die Menschen heute Morgen an Land gegangen sind. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Carola Rackete, die Kapitänin des Rettungsschiffes, Niedersächsin ist. Sie lebt in der Gemeinde Hambühren im Landkreis Celle. In Solidarität mit ihr und den Menschen auf der Flucht sollte sich das Land Niedersachsen dafür einsetzen, den Geflüchteten bei sich Schutz gewähren zu können.

Wir fordern deshalb die Niedersächsische Landesregierung dazu auf, sich dafür einzusetzen, die in den letzten Wochen auf der „Sea-Watch 3“ festgesetzten Geflüchteten in Niedersachsen aufzunehmen.
Sozialdemokratische Asylpolitik bedeutet für uns uneingeschränkte Solidarität mit Geflüchteten. Konkret bedeutet das neben den oben genannten Punkten auch, dass wir uns von menschenverachtenden Restriktionen wie dem sogenannten “Geordnete-Rückkehr”-Gesetz distanzieren. Dies erwarten wir auch von unseren Abgeordneten.“

#FCKAfD

Kurz vor der Europawahl macht die AfD in Winsen Stimmung gegen Europa und verbreitet ihre rassistischen Ansichten. Alice Weidel spricht und wird von uns mit einem Pfeifkonzert empfangen. Keine Toleranz den Intoleranten! Gemeinsam für Vielfalt, Solidarität und Menschlichkeit!

#Nazisraus
#EuropaistunsereVerantwortung

Celler Jusos stimmen sich bei ihrer Unterbezirkskonferenz auf das Wahljahr 2019 ein

Am Freitag den 22. Februar 2019 trafen sich die Celler Jungsozialist*innen (Jusos) zu ihrer ordentlichen Unterbezirkskonferenz im Lisa-Korspeter-Haus in Celle.
Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung standen dabei nicht nur die Wahlen eines neuen Vorstandes, sondern auch umfangreiche Antragsberatungen zu Themen aus den Bereichen Arbeit, Inneres, Soziales, Umwelt, Verkehr und Wirtschaft.

Außerdem konnten die Celler Jungsozialist*innen mit der Juso-Bezirksvorsitzenden Silke Hansmann und dem Experten für Ökologie und Nachhaltigkeit im Bezirksvorstand, Lars Werner, zwei Gäste aus der Landeshauptstadt begrüßen. Hansmann hob in ihrem Grußwort hervor, dass Themen, wie die aktuelle AKH-Krise oder die Entscheidung des Stadtrates gegen eine Anerkennung Celles als sicherer Hafen auch in Hannover nicht unbeachtet blieben. Aus Sicht der Bezirksvorsitzenden zeigten solche Entscheidungen der konservativen Parteien auf lokaler Ebene exemplarisch, wie wichtig ein erfolgreicher Wahlausgang für die progressiven Parteien bei der Europawahl ist. Aus diesem Grund werde der Bezirk Hannover die Celler Jusos auch im Europawahlkampf tatkräftig unterstützen.

Als Geschäftsführer der Celler SPD-Kreistagsfraktion vertrat Christoph Engelen die Celler SPD bei der Juso-Konferenz. Der Kommunalpolitiker konnte die Kritik Hansmanns unterstreichen. Darüber hinaus ermöglichte er den Jusos in seinem Grußwort Einblicke in aktuelle Celler Themen, wie die geplante Sparkassenfusion.
Bei den Vorstandswahlen konnte der bisherige Vorsitzende der Celler Jusos, Yannick Tahn, zum vierten Mal in Folge einstimmig bestätigt werden. Für die zukünftige politische Arbeit der Jusos in Celle kündigte der 21-Jährige an, nicht nur die zahlreichen Angebote für Mitglieder, wie die „Roten Freitage“ oder „Jusos vor Ort“, fortführen zu wollen, sondern auch einen aktiven und aktionsreichen Europawahlkampf durchzuführen. „Für mich ist außerdem ganz klar, dass wir weiterhin Seite an Seite mit der Celler Jugend stehen und ihre Belange in Politik und Öffentlichkeit tragen. Topaktuell unterstützen wir z.B. Fridays For Future in Celle – ein Grund, weshalb wir Besuch vom Juso-Experten für Ökologie und Nachhaltigkeit in Hannover hatten.“

Bei den Vorstandswahlen wurden Sabrina Stieber und Leonie Bär (beide aus Wathlingen) als Stellvertreter*innen bestätigt. Aus den Reihen der Neumitglieder ergänzen zudem Alexander Pape aus Nienhagen und Sören Meyer aus Lachendorf den Vorstand. „Das Interesse an der Vorstandsarbeit ist in diesem Jahr so groß gewesen, dass wir die Zahl der Stellvertreter*innen auf vier erhöht haben.“, erläutert Tahn die Zusammensetzung des neuen Vorstandes. „Wer noch kein Juso-Mitglied ist, aber Interesse hat, sich aktiv für eine gerechte und tolerante (Jugend-)Politik in Celle einzusetzen, kann uns über unsere Facebookseite „Jusos Celle“ oder über info@jusos-celle.de erreichen.“

Aktionstag „Sozialdemokratische Kommunalpolitik im Landkreis Celle“

Am Samstag, den 12. Januar 2019, veranstalteten die Jusos im Unterbezirk Celle ihren Aktionstag „Sozialdemokratische Kommunalpolitik im Landkreis Celle“, bei dem vor allem Neumitglieder und junge Politikinteressierte die Grundlagen der Kommunalpolitik durch Gespräche und Diskussionen mit zahlreichen Referent*innen kennenlernen konnten.

„Das Jahr 2019 wollen wir Jusos dafür nutzen, uns noch intensiver und häufiger in die Kommunalpolitik unserer Gemeinden, des Landkreises und der Stadt einzumischen. Das dafür notwendige Handwerkszeug haben wir uns deswegen gleich zu Beginn des Jahres erarbeitet. Sowohl die Erfahrenen, als auch die Neumitglieder konnten jede Menge darüber lernen, wie Kommunalpolitik geht – und nebenbei auch noch jede Menge Netzwerke knüpfen.“, erläutert Yannick Tahn, Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Celle, die Idee hinter dem Aktionstag.

Der Tag startet mit einer allgemeinen Einführung in die Kommunalpolitik und die Arbeit von Fraktionen durch den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Matthias Pauls. Nach einer kurzen Mittagspause ging es anschließend ums Machen und Gestalten. Zuerst präsentierte Dirk Oelmann, Bürgermeister der Gemeinde Winsen/Aller, die Berufung „Bürgermeister”, erklärte seine Aufgaben und welche Herausforderungen mit diesem Job verbunden sind. Im Anschluss daran boten Lokalpolitiker*innen aus allen Celler Juso-Gemeinden Workshops an, in denen sie die jeweiligen Themen junger Menschen aus Celle, Winsen, Wathlingen, Flotwedel und Bergen diskutierten. So war es möglich, dass sich jede*r über die politischen Möglichkeiten direkt vor der eigenen Haustür informieren konnte.

„Für mich war es eine sehr gelungene und lehreiche Veranstaltung, bei der gerade neue Jusos die Basics der Kommunalpolitik verinnerlichen konnten. Am besten fand ich, wie aufschlussreich und informativ die Diskussionen über unsere politischen Mitgestaltungsmöglichkeiten vor Ort waren. 2019 kann kommen, wir Jusos sind jetzt bestens gewappnet.“, resümiert Mathis Gayk, stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Celle.

Diskussion um Weihnachtsfeier im Café Rios: Stadtverwaltung entfernt sich immer weiter von Celler Jugend

Zur Posse um die Weihnachtsfeier am und im ehemaligen Café Rios nehmen die Jusos Celle wie folgt Stellung:

Wer den Umgang der Stadt Celle mit ihrer Jugend kritisiert, der erhält oft die Antwort, der Oberbürgermeister hätte doch extra einen Jugendbeirat gegründet, damit die Stimme der Jugend auch in Celle gehört wird. Schaut man jedoch genauer hinter die Kulissen, zeichnet sich ab, dass den Verwaltungschefs wenig am Stadtnachwuchs liegt: Der Jugendbeirat erweckt lediglich den Anschein politischer Partizipation, hat de facto jedoch keinen Einfluss auf die Stadtpolitik. Die Jugendhilfe wurde -weil zu teuer- abgegeben und steht ab dem 01. Januar 2019 nicht mehr im Gestaltungseinfluss der Stadt Celle, ein wichtiger Sportplatz für Jugend- und Schulsport musste einem Wohnmobilstellplatz weichen. Und dazu noch der Umgang mit dem Rios: Zu Gunsten eines Straßenausbaus wurde die Kult-Jugendkneipe geschlossen und dann bislang doch noch nicht abgerissen. Wer in Celle jung ist und unter Leute will, hat seinen wichtigsten Anlaufpunkt verloren.

Wie die Stadt nun auf die spontane Weihnachtsfeier vor und in dem ehemaligen Rios-Gebäude über Facebook reagiert, überrascht die Celler Jusos kaum, sondern passt ins Bild: „Es wird kein Interesse gezeigt, eine Verständigung oder gemeinsame Fortschritte zu erzielen. Stattdessen werden Jugendliche und jung Gebliebene, die bei der Rios-Feier dabei waren, als „Chaoten“ bezeichnet. Die Stadt Celle wäre gut damit gefahren, den defizitären Blick einmal abzulegen und einen Schritt auf die „Chaoten“ zuzugehen. Mit einem Aufruf zum gemeinsamen Aufräumen zum Beispiel hätte man Distanz abbauen und ins Gespräch kommen können.“, so Yannick Tahn, Vorsitzender der Celler Jusos. „Herr Dr. Nigge hat darüber hinaus die Chance vertan, seine oft gepredigten Prinzipien der Bürgerfreundlichkeit und der digitalen Verwaltung (also auch die Bürgerfreundlichkeit im Netz) unter Beweis zu stellen. Geschickte Kommunikation sieht anders aus!“, führt der Juso-Vorsitzende aus.

Was bleibt ist ein sehr bitterer Beigeschmack. Und das obwohl es auch anders hätte laufen können, wenn beispielsweise die Verhältnismäßigkeiten anders bedacht worden wären. „Die Stadt hätte sicherlich gut daran getan, im Voraus abzuwägen, ob es die Sachbeschädigungen in einem (vor dem Abriss stehenden) Gebäude wirklich wert sind, sich weitere Schritte von der eigenen Jugend zu entfernen – und sich nebenbei mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit vor anderen Celler*innen und Nicht-Celler*innen zu blamieren.“, schließt die stellvertretende Juso-Vorsitzende Sabrina Stieber.

Jusos Celle wählen neuen Unterbezirksvorstand

Gestern Abend haben wir Celler Jusos uns (außerordentlich) zur Mitgliederversammlung im Lisa-Korspeter-Haus getroffen. Im Mittelpunkt der Konferenz standen neue Vorstandswahlen, da mit Lukas Harder und Lena Kribbe zwei Vorstandsmitglieder Celle verlassen, um zu studieren.
Mit viel Applaus für ihre gute und engagierte Arbeit wurden die beiden aus dem Vorstand verabschiedet. Danke für alles, was ihr im letzten Jahr für uns Celler Jusos auf die Beine gestellt habt! Wir werden Euch vermissen!

Sozialistische Verhältnisse gab es schließlich bei den Wahlen: Alle drei Stellvertreter*innen unseres Vorsitzenden Yannick Tahn wurden einstimmig gewählt. Den neuen Vorstand komplettieren damit Sabrina Stieber, die auch im Vorjahr bereits stellvertretende Vorsitzende war, Mathis Gayk, neuer Sprecher der Jusos Winsen-Wietze-Hambühren sowie kooptiertes Mitglied im Bezirksvorstand und Leonie Bär, die sich als Neumitglied bereits sehr aktiv und engagiert eingebracht hat.


(vlnr.: Leonie Bär, Sabrina Stieber, Yannick Tahn, Mathis Gayk)

Die erfolgreichen Wahlen haben wir noch auf dem Stadtfest gefeiert. Mit viel Erfahrung und frischen Ideen kann es nun in die nächste Etappe gehen. Welche Projekte und Aktionen wir uns dafür überlegt haben, könnt Ihr in den nächsten Monaten auf unserer Facebookseite verfolgen. Wir freuen uns drauf!

#aUBK2018 #JusosCelle
#GibJugendeinGesicht #WerdeJuso

Celler SPD und Celler Jusos reinigen Mahnmal in den Triftanlagen

Am Dienstag, den 03. April 2018, trafen sich Vertreter des SPD-Ortsvereins und der Jusos Celle am „Mahnmal für die Opfer der Menschenjagd im April 1945 in Celle“ in den Triftanlagen, um die nicht mehr lesbaren Inschriften und die Oberflächen zu reinigen.
Mit Putzmitteln, Drahtbürsten und Besen brachten die GenossInnen das Mahnmal wieder zum Glänzen. „Mit dieser Aktion wollen wir unser Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus in Celle zum Ausdruck bringen.“, begründet Josef Gierse, stellvertretender Vorsitzender des Ortsvereins, die spontane Aktion. „Zur Erinnerung an die rassistischen und antisemitischen Unmenschlichkeiten gehört auch, die einst errichteten Denkmäler zu pflegen und Instand zu halten. Die Inschriften waren kaum noch zu lesen, das wollten wir gerne wieder ändern.“

Celler Jusos halten „Lager-Denken“ in der GroKo-Frage für falschen Ansatz bei Parteierneuerung

Im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im Lisa-Korspeter-Haus am vergangenen Freitag, den 02. Februar 2018, wurde auch bei den Celler Jusos über die Große Koalition diskutiert.

Früh wurde deutlich, dass das kategorische Nein der Jusos auf Bundesebene bei den Celler Jungsozialist*innen keinen uneingeschränkten Wiederhall findet. „Uns ist im Laufe der Diskussion klar geworden, dass wir in der GroKo-Frage nicht die einfache Antwort liefern können. Das Für und Wieder hält die SPD nicht umsonst seit Monaten auf Trapp.“, berichtet Juso-Vorsitzender Yannick Tahn.

„Unsere Diskussion hat viele der öffentlichen Argumente beinhaltet“, führt Sabrina Stieber, die seit Januar im Vorstand der Celler Jusos sitzt, aus. „Wir haben uns über das Erstarken der politischen Ränder, insbesondere des rechten Randes im Falle einer GroKo Gedanken gemacht und über den enormen finanziellen wie auch personellen Aufwand, den eine Neuwahl bedeuten würde, gesprochen. Außerdem haben wir uns die Frage gestellt, aus welcher Entscheidung die SPD gestärkt hervorgehen könnte, in welchem Fall die Bundesrepublik profitieren würde und ob es auch eine Option gibt, die beides beinhaltet. Klar ist, dass nichts klar ist.“

In ihrer eigenen Diskussion spiegelt sich für die Jusos im Unterbezirk Celle das wieder, was auch auf deutlich höherer Ebene zu erkennen ist: Die Frage, ob die SPD in eine erneute Regierungskoalition eintreten sollte, wirkt wie ein Tauziehen um die aufrichtigere Meinung. „Es scheint, beide Seiten müssten sich beweisen, wer denn nun mit Herz und Verstand für die Zukunft der SPD eintritt.“, beschreibt die Stellvertretende Vorsitzende Lena Kribbe ihren Eindruck.

„Mit diesem Wettstreit zeigen die Genoss*innen natürlich, dass es ihnen um einiges geht.“, ergänzt Tahn. „Problematisch an der ganzen Debatte ist nur, dass sie viel entscheidendere Fragen, über die noch gar nicht öffentlich diskutiert wurde und die richtig Arbeit machen, in den Hintergrund drängt. Anstatt nur über den Gang in die GroKo zu sprechen, müssen wir uns als Partei endlich darüber Gedanken machen, für wen wir als SPD in Zukunft Politik machen werden, wo wir uns politisch verorten wollen und mit welchen Visionen, aber auch konkreten Plänen wir das Leben der Menschen in Zukunft besser machen können.“, führt der Juso-Vorsitzende aus.

Bei einer spontanen Abstimmung zum Schluss der Veranstaltung entschieden sich 5 Personen für und 3 Personen gegen den Gang in die GroKo. „Die Abstimmung wäre vermutlich viel eindeutiger für eine der beiden Seiten ausgegangen, wenn ganz konkrete Themen und Vorschläge zur Veränderung der Partei auf dem Tisch liegen würden.“, zieht Sandrine Jünke, die als Gast an der Diskussion teilgenommen hatte, ihr Fazit. Juso Pascal Hemme ergänzt: „Ich habe mich erstmal für eine GroKo ausgesprochen. Damit das beim Mitgliedervotum auch der Fall ist, müssen in den Koalitionsverhandlungen aber wirklich gute Ergebnisse erzielt worden sein.“

Celler Jusos wählen neuen Vorstand

Am vergangenen Freitag (26.01.2018) haben die Jungsozialist*innen in der SPD (Jusos) einen neuen Vorstand für den Unterbezirk Celle auf Ihrer Mitgliederversammlung gewählt.

Auf der Versammlung im Lisa-Korspeter Haus am Großen Plan in Celle wurde Yannick Tahn (20) mit 100 % der Stimmen zum Vorsitzenden wiedergewählt. Den neuen Vorstand komplettieren Lena Kribbe (17), die auch im Vorjahr bereits stellvertretende Vorsitzende war, Lukas Harder (17), Sprecher der Jusos Winsen-Wietze-Hambühren und Sabrina Stieber (17), die sich als Neumitglied bereits sehr aktiv und engagiert eingebracht hatte.
„Ich bin einfach glücklich.“, beschreibt Tahn die Situation bei den Jusos Celle. „Obwohl die Herausforderungen des Jahres 2017 für viele Celler Jusos enorm kräftezehrend waren, sind wir motiviert und frisch in das neue Jahr gestartet. Auch die Zusammensetzung des neuen Vorstandes zeigt mir: In Celle gibt es tolle junge Leute, die sich gerne politisch einbringen möchten und sogar Verantwortung übernehmen, um hier vor Ort aber auch im Land und im Bund etwas zu verändern. Das werden wir weiterhin nutzen, um mit eigenen Ideen und Konzepten zu der Erneuerung der SPD beizutragen.“
Zu ihrer Mitgliederversammlung konnten die Celler Jusos auch zahlreiche prominente Gäste begrüßen. Mit der Bundestagsabgeordneten Kirsten Lühmann, dem Vorsitzenden der SPD in der Stadt Celle, Dietrich Burggraf und dem Vorsitzenden der Jusos Niedersachsen, Jakob Blankenburg wurde über das Ergebnis des außerordentlichen Sonderparteitages der SPD diskutiert. Außerdem wurden Anträge aus den Bereichen Bildung, Integration, Verkehr und Steuern beschlossen.
„Was die Celler Jusos im letzten Jahr geleistet haben, ist schon etwas Besonderes!“, unterstrich der Landesvorsitzende in seinem Grußwort. „Innerhalb nur eines Jahres hat der Juso-Vorstand den Spagat geschafft, ganz neue Strukturen, wie z.B. die Gründung einer Schüler*innen AG und neue Veranstaltungsformate, wie „Jusos vor Ort“, zu etablieren und gleichzeitig zwei sehr öffentlichkeitswirksame Wahlkämpfe zu führen.“, so Jakob Blankenburg.
Mit viel Applaus für ihre gute Arbeit und ihren vollen Einsatz wurden Torben Brandt und Julia Frehse aus dem Vorstand verabschiedet. „Ohne Euch wäre diese Grunderneuerung der Celler Jusos nicht möglich gewesen. Was Ihr im letzten Jahr für uns Celler Jusos auf die Beine gestellt habt, ist nicht selbstverständlich!“, lobte Tahn seine ehemaligen Vorstandsmitglieder.

Das nächste Treffen der Celler Jusos findet am 02. Februar 2018 um 19:00 Uhr im Lisa-Korspeter Haus statt. Interessierte sind herzlich eingeladen, dazuzukommen und die Jusos kennenzulernen.

Jusos fordern Anerkennungsfest für ehrenamtlich engagierte Jugendliche

In der jüngsten Sitzung des Kreistages am 8. Juni brachte die Celler SPD-Kreistagsfraktion den Antrag in den Kreistag ein, mit dem sie jugendlichem, ehrenamtlichen Engagement besondere Anerkennung zuteil werden lassen möchte. Das Ziel dieses Antrages ist laut Mathias Pauls, Vorsitzender der SPD-Fraktion in Kreistag, dass der Landkreis einmal jährlich ein Anerkennungsfest veranstaltet, auf dem junge Menschen unter 27 Jahren geehrt werden, die sich durch besonderes ehrenamtliches Engagement hervorgetan haben. Weiterlesen

Celler Jusos plädieren für mehr Mitwirkung in politischen Gremien

In der Diskussion um Jugendliche im Jugendhilfeausschuss der Stadt Celle melden sich die Jungsozialisten in der SPD zu Wort. Die Jusos Celle fordern eine generelle Einbindung von Jugendlichen in alle jugendrelevanten Gremien, wo sie durch Stimmrecht den Entscheidungsprozess aktiv beeinflussen und mitgestalten wollen. „Lediglich im Jugendhilfeausschuss einen Jugendlichen zu platzieren, der möglicherweise nicht einmal stimmberechtigt wäre, wäre ein ungenügender Schritt“, so der Vorsitzende des Jusos Celle, Yannick Tahn. Weiterlesen

Jusos vor Ort: Jusos Celle besuchen Polizeiinspektion Celle

Am Donnerstag, den 23.03.2017, haben die Jusos Celle die Polizeiinspektion Celle besucht. Im Rahmen ihrer neuen Veranstaltungsreihe „Jusos vor Ort“ sprachen die Jungsozialisten unteranderem mit dem Inspektionsleiter Herrn Pfeifer über den Aufbau der Polizei Celle, sowie für den Landkreis typische Polizeiarbeit. Dabei wurde den Jusos deutlich, mit welchen unterschiedlichen Aufgaben, Einsatzlagen und Personen die Beamtinnen und Beamten täglich umgehen müssen. Weiterlesen