Jusos Celle

Deine Jusos im Landkreis Celle

Jusos Celle übergeben gespendete Laptops an Oberschule Celle 1

Am vergangenen Mittwoch übergaben Alexander Pape, Vorsitzender der Jusos Celle, und Yannis Naumann, Initiator der Laptopsammelaktion der Jusos, die gespendeten Geräte an Schulleiter Sven Sievert. „Es ist eine große Freude, heute diese Laptops an Schüler*Innen zu spenden, welche sie in der aktuellen Zeit dringend benötigen“, betont Alexander Pape. Vor circa zwei Wochen starteten die Jusos ihre Laptopsammelaktion sowohl im Internet, als auch in den Lokalzeitungen. Bereits nach einigen Tagen gingen die ersten Spenden ein und konnten für die Schüler*Innen schultauglich vorbereitet werden. Nach der erfolgreichen Übergabe werden die Laptops nun an die Schüler*Innen verteilt.

“Ich freue mich, dass es einigen Schülern durch diese Aktion ermöglicht wird, am digitalen Unterricht teilzunehmen und diese so wieder die Möglichkeit erhalten auch in Krisenzeiten an der schulischen Bildung  teilzuhaben ”, so Schulleiter Sievert.

Solche Spenden seien in dieser Zeit sehr wichtig, aber könnten die Probleme in den Schulen natürlich nicht auf Dauer lösen. Die bereits von der Politik bereitgestellten Gelder müssten endlich abgerufen werden und in die Digitalisierung und Modernisierung der Schulen gesteckt werden. Dazu fordern die Jusos Celle, das Abrufen von Geldern zu erleichtern und konsequente landesweite Programme, zur zwingend nötigen Vorbereitung der Schulen auf eine digitale Zukunft, einzuleiten. Bereits kurzfristig  müssten die Lehrkräfte  besser auf die Herausforderungen im digitalen Bereich vorbereitet werden, da dies Voraussetzung sei, um den Schüler*Innen einen sicheren und kompetenten Umgang mit digitalen Medien zu lehren.

Da die aktuelle Notlage noch nicht beendet ist und immer noch viele Schüler*Innen derzeit keinen Zugriff auf Schulbildung haben läuft die Aktion weiter.

Laptops, welche nach 2010 gekauft wurden und noch voll funktionsfähig sind, können inklusive Netzteil an:

Yannis Naumann

915632376

Postfiliale Nr. 517

29342 Wienhausen

geschickt werden.

Bei Fragen oder Anregungen können sich Interessierte bei Yannis Naumann unter 0176 44268044 melden.

Auch Unternehmen, welche ihre Laptops durch  neuere Modelle ersetzt haben und somit die ausgedienten Geräte nicht mehr benötigen, werden dazu aufgerufen, sich an dieser Aktion zu beteiligen.

Dankend richtet der Initiator der Aktion, Yannis Naumann, folgende Worte an alle Spender*Innen und Unterstützer*Innen : „Besonders danken möchten wir allen Menschen, welche an der Aktion teilgenommen haben, egal ob durch eine Spende, einen Hinweis oder eine angeregte Diskussion , sowie der OBS1 Celle für ihre die Bereitschaft etwas Neues auszuprobieren . Nicht zu vergessen natürlich allen Lehrkräfte, welche gerade versuchen das Beste aus der aktuellen Situation herauszuholen und unser Bildungssystem vor dem Kollaps bewahren”.

Einkaufshilfe der Jusos in Flotwedel, Lachendorf, Wathlingen

Wir Jusos in Flotwedel, Lachendorf, Wathlingen (Gebiet der Juso-AG Flottes LaWa) bieten allen Bürger*Innen, welche zur Risikogruppe gehören oder sich in Quarantäne befinden, an, Lebensmittel, Medikamente und alle weiteren Bedarfsgüter einzukaufen.

Solltet Ihr selbst nicht zur Risikogruppe gehören und wollt Bürger*Innen unterstützen könnt Ihr Euch gern bei uns melden.

Kontakt kann per Telefon, bzw. WhatsApp (0176/ 44268044) oder E-Mail (yannisnaumann@web.de/flotteslawa@gmail.com) hergestellt werden.

Bleibt alle gesund und schützt Euer Umfeld.

Gedenken zum 75. Jahrestag der „Celler Hasenjagd“

Heute, am 8. April gedenken wir den Opfern der „Celler Hasenjagd“, einem der dunkelsten Kapitel der Celler Geschichte. Aufgrund von Corona können wir es in diesem Jahr leider nur online tun.

Das Massaker von Celle kostete mindestens 170 KZ-Häftlingen das Leben, welchen vorher durch Bombenangriffe die Flucht gelang. An der Suche und Ermordung der Flüchtigen beteiligten sich auch Celler Bürgerinnen und Bürger. Auf dem anschließenden Todesmarsch nach Bergen-Belsen starben noch viele weitere Häftlinge.

Auch 75 Jahre nach Ende des Krieges und des Holocausts ist der Antisemitismus in Deutschland noch spürbar. Wir werden den Opfern der Verbrechen weiterhin gedenken und uns dafür einsetzen, dass solche Taten nicht noch einmal geschehen!

Unterbezirkskonferenz 2020

Celler Jusos wählen neuen Vorstand.

Am Freitag, den 28. Februar 2020 trafen sich die Celler Jungsozialist*innen (Jusos) zu ihrer ordentlichen Unterbezirkskonferenz im Lisa-Korspeter-Haus in Celle.

Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung standen dabei nicht nur die Wahlen eines neuen Vorstandes, sondern auch umfangreiche Antragsberatungen zu Themen aus verschiedensten Bereichen, darunter insbesondere Umwelt und Verkehr. „Wir haben in diesem Jahr so viele Anträge dabei, wie nie zuvor. Sie betreffen sowohl die Kreispolitik, als auch die Landes- und Bundespolitik“, berichtet der Vorsitzende Alexander Pape.

Außerdem konnten die Celler Jungsozialist*innen mit der Juso-Bezirksvorsitzenden Silke Hansmann und Hannah Dißelbeck, zwei Gäste aus dem Bezirksvorstand begrüßen. Die Bezirksvorsitzende startete in Celle ihre „Tour durch die Unterbezirke“ im Bezirk Hannover und kündigte an, schon in der nächsten Woche wieder nach Celle zurückzukehren, um am Wasalauf teilzunehmen.

Als Kreistagsabgeordnete vertrat Angela Hohmann die Celler SPD bei der Juso-Konferenz. Sie berichtete von ihren Tätigkeiten für die SPD und konnte den Jusos darüber hinaus in ihrem Grußwort Einblicke in aktuelle Celler Themen, von AKH bis Bahnhofstoilette geben. Bei den Vorstandswahlen konnte der bisherige Vorsitzende der Celler Jusos, Alexander Pape, einstimmig bestätigt werden. Für die zukünftige politische Arbeit der Jusos in Celle kündigte der 24-Jährige an, die zahlreichen Veranstaltungen fortzuführen und das Engagement der Jusos gegen Rechtsextremismus und Rassismus auszuweiten. „In Zeiten, in denen in Deutschland wieder politische und rassistische Morde verübt werden und Rechtsradikale in den Parlamenten sitzen, ist es wichtiger denn je, breite demokratische Bündnisse zu bilden“, so Pape. „Auch die Jusos Celle werden weiterhin ein Teil davon sein.“

Bei den Vorstandswahlen wurde Yannis Naumann (Nordburg) als Stellvertreter bestätigt und betonte, dass „die Social-Media-Arbeit noch weiter ausgebaut wird und die Jusos sich noch intensiver mit Umwelt- und Klimaschutzthemen befassen werden.“ Neu im Vorstand sind Sören Meyer (Lachendorf) und die beiden Neumitglieder Jill Gorzejewski (Nienhagen) und Svenja Meyer (Celle).

Wechsel an der Spitze der Celler Jusos: Alexander Pape übernimmt den Juso-Vorsitz von Yannick Tahn

Bei der außerordentlichen Unterbezirkskonferenz der Celler Jungsozialist*innen am vergangenen Freitag im Lisa-Korspeter-Haus wurde Alexander Pape aus Nienhagen einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Pape studiert Politikwissenschaft und engagiert sich in der Kommunalpolitik in seiner Heimatgemeinde. Seit Februar 2019 war er bereits stellvertretender Juso-Vorsitzender. Gemeinsam mit seinen Stellvertreter*innen Leonie Bär und Yannis Naumann möchte Pape die politische Arbeit in den örtlichen Gremien vertiefen. Er möchte zudem daran festhalten, neue Mitglieder zu gewinnen. „Ein Erfolgsrezept hierfür wird eine noch intensivere Social-Media-Präsenz sein“, kündigte Pape in seiner Bewerbungsrede an.

Vor den Wahlen zog der bisherige Juso-Vorsitzende Yannick Tahn, der aufgrund eines Studiums im Ausland nicht erneut antritt, die politische Bilanz seiner fast dreijährigen Amtszeit: „Was wir gemeinsam in den vergangenen Jahren aufgebaut haben, hinterlasse ich nur schweren Herzens: Die 2016 wenig wahrnehmbaren und sehr eingefahrenen Celler Jusos konnten wir in kürzester Zeit in eine frische, aktive sowie öffentlich wirksame Jugendorganisation umwandeln. Heute sind wir Jusos ein ca. 25-köpfiger engagierter Kreis von jungen Menschen, Schüler*innen, Auszubildenden und Studierenden zwischen 15 und 35 Jahren.

Für uns stand immer an oberster Stelle, bei Öffentlichkeit, Politik und Verwaltung ein Bewusstsein für die Celler Jugend zu schaffen. Besonders wirksam war hier unsere scharfe Kritik am Umgang der Verwaltung mit der Celler Jugend im Zuge der Rios-Weihnachtsfeier. Außerdem haben wir uns stark dafür eingesetzt, Celle für junge Menschen attraktiver zu machen. Bei Veranstaltungen mit dem Kreisschüler*innenrat, Fridays for Future, der Evangelischen Jugend und bei Podiumsdiskussionen haben wir mit der Celler Jugend diskutiert und zugehört, was sich in Celle ändern muss. Deswegen haben wir den Kreistag u.a. aufgefordert, zu beschließen, dass der Landkreis ein Anerkennungsfest für ehrenamtlich engagierte Jugendliche durchführt sowie den Klimanotstand ausruft. Unsere Schüler*innen AG sprach sich zudem öffentlich für die Einführung einer Oberstufe an der IGS aus. Im Schulterschluss mit den Gewerkschaftsjugenden drängten wir nicht nur auf eine zukunftsfähige Ausbildung, sondern stellten uns auch Rassismus, Islam- und Menschenfeindlichkeit entgegen – egal ob vor der niedersächsischen Staatsoper, in Winsen, Eschede oder auf dem Heeseplatz.

Innerparteilich ist es uns gelungen, in die Vorstände der Celler SPD zu gelangen, um selbst direkt auf die Kommunalpolitik einzuwirken. In kritischer Solidarität unterstützten wir unsere Partei zudem bei den Kommunal-, Landtags-, Bundestags- und Europawahlen. Aufgrund des großen Interesses einiger Jusos orts- oder themenbezogener zu arbeiten, gründeten wir zwei örtliche Arbeitsgemeinschaften sowie eine Schüler*innen-AG.“

Die ebenfalls scheidende stellvertretende Juso-Vorsitzende, Sabrina Stieber, bedankte sich bei Tahn für seine Arbeit: „Yannick war der Motor der Erneuerung, bei ihm liefen die Fäden zusammen. Er hat die Jusos wieder zu einem einflussreichen Player in der Celler SPD und zum ersten politischen Ansprechpartner der Celler Jugend gemacht.“

„Nicht nur die Jusos, sondern alle in der Celler SPD werden Dich vermissen, lieber Yannick! Du bist Sozialdemokrat durch und durch und bist ein politisches Naturtalent. Für Deine Zeit im Ausland wünschen wir Dir alles Gute – und immer daran denken: Zuhause im Celler Land ist und bleibt es am schönsten – und für die SPD gibt es hier allerhand zu tun!“, würdigte Maximilian Schmidt, Vorsitzender der SPD im Landkreis Celle, Yannick Tahn zum Abschied. Tahn selbst zeigte sich von der Anerkennung gerührt und schloss nicht aus, nach seinem Master wieder nach Celle zurückzukehren.

„Solidarität mit der „Sea-Watch 3“

Die Situation der Geflüchteten, die mehr als 2 Wochen auf dem Rettungsboot „Sea-Watch 3“ festgehalten wurden und der Umgang mit der Kapitänin Carola Rackete bewegen aktuell die Öffentlichkeit.

„Wie die Crew der „Sea-Watch 3“ und ihre Kapitänin Carola Rackete ihre eigene Freiheit aufs Spiel setzen, um anderer Menschen Leben zu retten, ist ein leuchtendes Beispiel für Zivilcourage. Sie und die Geflüchteten verdienen unsere volle Solidarität.“ erklärt Yannick Tahn, Vorsitzender der Celler Jusos. „Nachdem die Geflüchteten nun von Bord gehen konnten, müssen sie vernünftig versorgt werden. Sie brauchen die Gewissheit, an einem Ort aufgenommen zu werden, der ihnen Schutz und Hilfe bietet.“, führt Leonie Bär, die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Nachwuchsorganisation aus. „Deswegen hat die Landeskonferenz der Jusos Niedersachsen heute auf unsere Initiative hin eine Resolution beschlossen. Mit dieser fordert sie die Niedersächsische Landesregierung einstimmig auf, sich dafür einzusetzen, die Geflüchteten der „Sea-Watch 3“ in Niedersachsen aufnehmen zu können.“, so Tahn weiter.

Der einstimmig beschlossene Initiativantrag im Wortlaut:

„Resolution: Solidarität mit der „Sea-Watch 3“
Am 12. Juni rettete die „Sea-Watch 3“ mit ihrer Crew das Leben von 53 Menschen in internationalem Gewässer vor der lybischen Küste und machte sich auf den Weg zum nächsten sicheren Hafen, Lampedusa.11 Menschen wurden aus medizinischen Gründen evakuiert, 40 andere mussten bis zum heutigen Morgen mehr als zwei Wochen bei unsagbar schlechten Bedingungen auf dem Schiff bleiben.

Zuvor war ein beim Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte gestellter Eilantrag auf einstweiligen Rechtsschutz am 25. Juni abgelehnt worden. Infolge dessen und trotz des Verbots der italienischen Regierung, der drohenden Strafe in Höhe von 10.000€ – 50.000€, der möglichen Beschlagnahmung des Schiffs und einer drohenden Anklage hatte sich die „Sea-Watch 3“ in Richtung eines sicheren Hafens in Italien gemacht. Im Zuge dessen erklärte Italiens stellvertretender Ministerpräsident Matteo Salvini die Kapitänin der „Sea-Watch 3“, Carola Rackete, zur “Hauptfeindin”. Ihr droht ein Ermittlungsverfahren. Aktuell ist sie in Hausarrest genommen worden.
Für uns ist klar, dass Europa nicht weiter zusehen darf, wie Menschen im Mittelmeer ertrinken. Wir Jusos solidarisieren uns daher mit der Crew und den Geflüchteten der „Sea-Watch 3“.

Als sozialdemokratisch regiertes Bundesland sollte Niedersachsen vorangehen und der Bundesregierung seine Bereitschaft zur Aufnahme der von der „Sea-Watch 3“ geretteten Geflüchteten aussprechen, so dass diese ohne Verzögerung erfolgen kann, nachdem die Menschen heute Morgen an Land gegangen sind. Dies auch vor dem Hintergrund, dass Carola Rackete, die Kapitänin des Rettungsschiffes, Niedersächsin ist. Sie lebt in der Gemeinde Hambühren im Landkreis Celle. In Solidarität mit ihr und den Menschen auf der Flucht sollte sich das Land Niedersachsen dafür einsetzen, den Geflüchteten bei sich Schutz gewähren zu können.

Wir fordern deshalb die Niedersächsische Landesregierung dazu auf, sich dafür einzusetzen, die in den letzten Wochen auf der „Sea-Watch 3“ festgesetzten Geflüchteten in Niedersachsen aufzunehmen.
Sozialdemokratische Asylpolitik bedeutet für uns uneingeschränkte Solidarität mit Geflüchteten. Konkret bedeutet das neben den oben genannten Punkten auch, dass wir uns von menschenverachtenden Restriktionen wie dem sogenannten “Geordnete-Rückkehr”-Gesetz distanzieren. Dies erwarten wir auch von unseren Abgeordneten.“

#FCKAfD

Kurz vor der Europawahl macht die AfD in Winsen Stimmung gegen Europa und verbreitet ihre rassistischen Ansichten. Alice Weidel spricht und wird von uns mit einem Pfeifkonzert empfangen. Keine Toleranz den Intoleranten! Gemeinsam für Vielfalt, Solidarität und Menschlichkeit!

#Nazisraus
#EuropaistunsereVerantwortung

Celler Jusos stimmen sich bei ihrer Unterbezirkskonferenz auf das Wahljahr 2019 ein

Am Freitag den 22. Februar 2019 trafen sich die Celler Jungsozialist*innen (Jusos) zu ihrer ordentlichen Unterbezirkskonferenz im Lisa-Korspeter-Haus in Celle.
Auf der Tagesordnung der Mitgliederversammlung standen dabei nicht nur die Wahlen eines neuen Vorstandes, sondern auch umfangreiche Antragsberatungen zu Themen aus den Bereichen Arbeit, Inneres, Soziales, Umwelt, Verkehr und Wirtschaft.

Außerdem konnten die Celler Jungsozialist*innen mit der Juso-Bezirksvorsitzenden Silke Hansmann und dem Experten für Ökologie und Nachhaltigkeit im Bezirksvorstand, Lars Werner, zwei Gäste aus der Landeshauptstadt begrüßen. Hansmann hob in ihrem Grußwort hervor, dass Themen, wie die aktuelle AKH-Krise oder die Entscheidung des Stadtrates gegen eine Anerkennung Celles als sicherer Hafen auch in Hannover nicht unbeachtet blieben. Aus Sicht der Bezirksvorsitzenden zeigten solche Entscheidungen der konservativen Parteien auf lokaler Ebene exemplarisch, wie wichtig ein erfolgreicher Wahlausgang für die progressiven Parteien bei der Europawahl ist. Aus diesem Grund werde der Bezirk Hannover die Celler Jusos auch im Europawahlkampf tatkräftig unterstützen.

Als Geschäftsführer der Celler SPD-Kreistagsfraktion vertrat Christoph Engelen die Celler SPD bei der Juso-Konferenz. Der Kommunalpolitiker konnte die Kritik Hansmanns unterstreichen. Darüber hinaus ermöglichte er den Jusos in seinem Grußwort Einblicke in aktuelle Celler Themen, wie die geplante Sparkassenfusion.
Bei den Vorstandswahlen konnte der bisherige Vorsitzende der Celler Jusos, Yannick Tahn, zum vierten Mal in Folge einstimmig bestätigt werden. Für die zukünftige politische Arbeit der Jusos in Celle kündigte der 21-Jährige an, nicht nur die zahlreichen Angebote für Mitglieder, wie die „Roten Freitage“ oder „Jusos vor Ort“, fortführen zu wollen, sondern auch einen aktiven und aktionsreichen Europawahlkampf durchzuführen. „Für mich ist außerdem ganz klar, dass wir weiterhin Seite an Seite mit der Celler Jugend stehen und ihre Belange in Politik und Öffentlichkeit tragen. Topaktuell unterstützen wir z.B. Fridays For Future in Celle – ein Grund, weshalb wir Besuch vom Juso-Experten für Ökologie und Nachhaltigkeit in Hannover hatten.“

Bei den Vorstandswahlen wurden Sabrina Stieber und Leonie Bär (beide aus Wathlingen) als Stellvertreter*innen bestätigt. Aus den Reihen der Neumitglieder ergänzen zudem Alexander Pape aus Nienhagen und Sören Meyer aus Lachendorf den Vorstand. „Das Interesse an der Vorstandsarbeit ist in diesem Jahr so groß gewesen, dass wir die Zahl der Stellvertreter*innen auf vier erhöht haben.“, erläutert Tahn die Zusammensetzung des neuen Vorstandes. „Wer noch kein Juso-Mitglied ist, aber Interesse hat, sich aktiv für eine gerechte und tolerante (Jugend-)Politik in Celle einzusetzen, kann uns über unsere Facebookseite „Jusos Celle“ oder über info@jusos-celle.de erreichen.“

Aktionstag „Sozialdemokratische Kommunalpolitik im Landkreis Celle“

Am Samstag, den 12. Januar 2019, veranstalteten die Jusos im Unterbezirk Celle ihren Aktionstag „Sozialdemokratische Kommunalpolitik im Landkreis Celle“, bei dem vor allem Neumitglieder und junge Politikinteressierte die Grundlagen der Kommunalpolitik durch Gespräche und Diskussionen mit zahlreichen Referent*innen kennenlernen konnten.

„Das Jahr 2019 wollen wir Jusos dafür nutzen, uns noch intensiver und häufiger in die Kommunalpolitik unserer Gemeinden, des Landkreises und der Stadt einzumischen. Das dafür notwendige Handwerkszeug haben wir uns deswegen gleich zu Beginn des Jahres erarbeitet. Sowohl die Erfahrenen, als auch die Neumitglieder konnten jede Menge darüber lernen, wie Kommunalpolitik geht – und nebenbei auch noch jede Menge Netzwerke knüpfen.“, erläutert Yannick Tahn, Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Celle, die Idee hinter dem Aktionstag.

Der Tag startet mit einer allgemeinen Einführung in die Kommunalpolitik und die Arbeit von Fraktionen durch den Vorsitzenden der SPD-Kreistagsfraktion, Matthias Pauls. Nach einer kurzen Mittagspause ging es anschließend ums Machen und Gestalten. Zuerst präsentierte Dirk Oelmann, Bürgermeister der Gemeinde Winsen/Aller, die Berufung „Bürgermeister”, erklärte seine Aufgaben und welche Herausforderungen mit diesem Job verbunden sind. Im Anschluss daran boten Lokalpolitiker*innen aus allen Celler Juso-Gemeinden Workshops an, in denen sie die jeweiligen Themen junger Menschen aus Celle, Winsen, Wathlingen, Flotwedel und Bergen diskutierten. So war es möglich, dass sich jede*r über die politischen Möglichkeiten direkt vor der eigenen Haustür informieren konnte.

„Für mich war es eine sehr gelungene und lehreiche Veranstaltung, bei der gerade neue Jusos die Basics der Kommunalpolitik verinnerlichen konnten. Am besten fand ich, wie aufschlussreich und informativ die Diskussionen über unsere politischen Mitgestaltungsmöglichkeiten vor Ort waren. 2019 kann kommen, wir Jusos sind jetzt bestens gewappnet.“, resümiert Mathis Gayk, stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Unterbezirk Celle.

Diskussion um Weihnachtsfeier im Café Rios: Stadtverwaltung entfernt sich immer weiter von Celler Jugend

Zur Posse um die Weihnachtsfeier am und im ehemaligen Café Rios nehmen die Jusos Celle wie folgt Stellung:

Wer den Umgang der Stadt Celle mit ihrer Jugend kritisiert, der erhält oft die Antwort, der Oberbürgermeister hätte doch extra einen Jugendbeirat gegründet, damit die Stimme der Jugend auch in Celle gehört wird. Schaut man jedoch genauer hinter die Kulissen, zeichnet sich ab, dass den Verwaltungschefs wenig am Stadtnachwuchs liegt: Der Jugendbeirat erweckt lediglich den Anschein politischer Partizipation, hat de facto jedoch keinen Einfluss auf die Stadtpolitik. Die Jugendhilfe wurde -weil zu teuer- abgegeben und steht ab dem 01. Januar 2019 nicht mehr im Gestaltungseinfluss der Stadt Celle, ein wichtiger Sportplatz für Jugend- und Schulsport musste einem Wohnmobilstellplatz weichen. Und dazu noch der Umgang mit dem Rios: Zu Gunsten eines Straßenausbaus wurde die Kult-Jugendkneipe geschlossen und dann bislang doch noch nicht abgerissen. Wer in Celle jung ist und unter Leute will, hat seinen wichtigsten Anlaufpunkt verloren.

Wie die Stadt nun auf die spontane Weihnachtsfeier vor und in dem ehemaligen Rios-Gebäude über Facebook reagiert, überrascht die Celler Jusos kaum, sondern passt ins Bild: „Es wird kein Interesse gezeigt, eine Verständigung oder gemeinsame Fortschritte zu erzielen. Stattdessen werden Jugendliche und jung Gebliebene, die bei der Rios-Feier dabei waren, als „Chaoten“ bezeichnet. Die Stadt Celle wäre gut damit gefahren, den defizitären Blick einmal abzulegen und einen Schritt auf die „Chaoten“ zuzugehen. Mit einem Aufruf zum gemeinsamen Aufräumen zum Beispiel hätte man Distanz abbauen und ins Gespräch kommen können.“, so Yannick Tahn, Vorsitzender der Celler Jusos. „Herr Dr. Nigge hat darüber hinaus die Chance vertan, seine oft gepredigten Prinzipien der Bürgerfreundlichkeit und der digitalen Verwaltung (also auch die Bürgerfreundlichkeit im Netz) unter Beweis zu stellen. Geschickte Kommunikation sieht anders aus!“, führt der Juso-Vorsitzende aus.

Was bleibt ist ein sehr bitterer Beigeschmack. Und das obwohl es auch anders hätte laufen können, wenn beispielsweise die Verhältnismäßigkeiten anders bedacht worden wären. „Die Stadt hätte sicherlich gut daran getan, im Voraus abzuwägen, ob es die Sachbeschädigungen in einem (vor dem Abriss stehenden) Gebäude wirklich wert sind, sich weitere Schritte von der eigenen Jugend zu entfernen – und sich nebenbei mit ihrer Öffentlichkeitsarbeit vor anderen Celler*innen und Nicht-Celler*innen zu blamieren.“, schließt die stellvertretende Juso-Vorsitzende Sabrina Stieber.